Autogenes Training
Das autogene Training ist eine auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik.
Sie wurde in den 20er Jahren vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose entwickelt, Es ist ein Verfahren der "konzentrativen Selbstentspannung".
Innerhalb der Grundstufe läßt sich mit den
Komponenten der Schwere- und Wärmewahrnehmung nach mehrwöchigem Training eine
psychovegetative („organismische") Gesamtumschaltung erreichen.
Die ursprünglich zur Psychotherapie erdachte Methode wird heute oft von Gesunden angewendet u.a. zur Erhöhung
der Lebensqualität, zur Besserung sportlicher Leistungen, des Lernens,
zur Verbesserung der Managementfähigkeiten sowie einer Vielzahl von psychovegetativen Störungen.
Progressive Muskelentspannung
Hierbei handelt es sich um ein von dem Arzt Edmund Jacobson entwickeltes Verfahren, bei dem durch die willentliche und
bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer
Entspannung des ganzen Körpers erreicht werden soll.
Dabei werden
nacheinander die einzelnen Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge
zunächst angespannt, die Muskelspannung wird kurz gehalten, und
anschließend wird die Spannung gelöst. Die Konzentration wird dabei auf den Wechsel zwischen Anspannung und
Entspannung gerichtet und auf die Empfindungen, die mit diesen
unterschiedlichen Zuständen einhergehen.
Ziel des Verfahrens ist eine Senkung der Muskelspannung unter das normale Niveau aufgrund einer verbesserten Körperwahrnehmung.
Mit der Zeit lernen SIe,
muskuläre Entspannung herbeizuführen, wann immer Sie dies möchten.
Die Methode hat sich u.a. bewährt bei körperlicher Unruhe oder Erregung. Spannungszuständen wie Herzklopfen, Schwitzen Zittern können damit gelöst werden. Aber auch bei arterieller Hypertonie, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Stress lassen sich mit der progressiven Muskelentspannung Erfolge erzielen.
Die Wirksamkeit beider Entspannungstechniken ist durch klinische Studien belegt.